Neues Lizenzhandbuch für die AWSL

Erstmalige Lizenzvergabe
Mit der erstmaligen Vergabe der AWSL-Lizenzen für die Saison 2026/27 setzt der Schweizerische Fussballverband (SFV) ein klares Zeichen für die Entwicklung in der höchsten Schweizer Frauenliga. 14 Klubs erhalten die Spielberechtigung für die Women's Super League.
Verbindliche Anforderungen an die Klubs
Grundlage dafür bildet das neue Lizenzhandbuch «Klublizenzierung Frauenteams», das im Rahmen der SFV-Legacy «Here to stay» eingeführt wurde. Es definiert erstmals umfassende und verbindliche Anforderungen an Infrastruktur, Organisation, Nachwuchsförderung, Kommunikation und Finanzen. Diese helfen, mit klaren Vorgaben und verbindlichen Qualitätsstandards gemeinsam zu wachsen.
5 Lizenzen ohne Auflagen
Ohne Auflagen wurde die Lizenz drei Vereinen aus der AWSL und zweien aus der Nationalliga B (NLB) erteilt: dem BSC YB Frauen, dem FC Rapperswil-Jona, dem FC Basel 1893 (alle AWSL) sowie dem FC Sion Féminin und dem Yverdon Sport FC (beide NLB).
7 Lizenzen mit Auflagen
Mit infrastrukturellen Auflagen wurden fünf Klubs lizenziert: Der FC Zürich (Heerenschürli), Servette FC Chênois Féminin (Trois-Chêne), GC Frauenfussball (GC Campus), der FC Aarau Frauen (Schachen) und der FC Luzern (Hubelmatt). Beim FC Luzern kommen zu den infrastrukturellen Auflagen noch Konkretisierungen im Finanzdossier hinzu. Die jeweils verlangten Anpassungen müssen bis zum 1. Juli 2026 umgesetzt oder verbindlich zur Umsetzung geplant sein. Als verbindliche Planung gelten ein Bestätigungsschreiben des Infrastruktur-Inhabers sowie ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung der Massnahmen.
Strategische Auflagen in der Klub- und Nachwuchsstrategie erhalten der FC St.Gallen 1879, der FC Thun und der FC Aarau Frauen.
Ebenfalls eine AWSL-Lizenz erhalten die NLB-Klubs FC Wil und FC Winterthur. Beide können in dieser Saison jedoch sportlich nicht mehr in die AWSL aufsteigen.
Spielberechtigungen Saison 2026/27
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AWSL-Lizenz ohne Auflagen |
AWSL-Lizenz mit Auflagen |
Lizenz für europäische Spiele |
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FC Basel 1893 |
FC Aarau Frauen (Infrastruktur, Strategie) |
FC Basel 1893 |
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FC Rapperswil-Jona |
GC Frauenfussball (Infrastruktur) |
GC Frauenfussball |
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FC Sion Féminin (NLB) |
FC Luzern (Infrastruktur, Finanzen) |
FC Luzern |
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BSC YB Frauen |
Servette FCCF (Infrastruktur) |
Servette FCCF |
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Yverdon Sport FC (NLB) |
FC St.Gallen 1879 (Strategie) |
FC St.Gallen 1879 |
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FC Wil (NLB) |
FC Thun (Strategie) |
BSC YB Frauen |
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FC Winterthur (NLB) |
FC Zürich (Infrastruktur) |
FC Zürich |
Zukunftsfähiges Fundament
«Mit dem Lizenzhandbuch schaffen wir Verlässlichkeit und Orientierung. Es ist ein wichtiges Instrument für die weitere Professionalisierung des Elite-Frauenfussballs in der Schweiz», sagt Laura Spring, Verantwortliche der AWSL. «Here to stay bedeutet, Strukturen zu schaffen, die langfristig tragen. Genau das trifft auch auf das Lizenzhandbuch zu.»
«Wir sehen eine grosse Dynamik in den Klubs. Das Lizenzierungsverfahren hilft, diese gezielt zu lenken und weiterzuentwickeln. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit den Klubs ein stabiles und zukunftsfähiges Fundament zu bauen.»



