13.07.2026

«Built to Grow»: Neues Nachwuchslabel stärkt die Zukunft des Schweizer Frauenfussballs

Schrittweise Einführung ab Saison 2026/27

Der Schweizer Frauenfussball baut gemeinsam die Ausbildungsstrukturen der nächsten Generation weiter aus und führt mit «Built to Grow» ein neues Nachwuchslabel für den Frauenfussball ein. Das Label schafft einen verbindlichen Rahmen für die Ausbildung junger Spielerinnen und bildet einen zentralen Baustein für die nachhaltige Entwicklung des Schweizer Frauennachwuchsfussballs. Die Einführung erfolgt schrittweise ab der Saison 2026/27 in enger Zusammenarbeit mit den Klubs der AXA Women's Super League (AWSL).

«Built to Grow» ist Teil der SFV-Legacy «Here to stay», die im Kontext der UEFA Women’s EURO 2025 in der Schweiz umgesetzt wird. Das Nachwuchslabel macht Ausbildungsstrukturen sichtbar, definiert Qualitätsstandards und begleitet Vereine gezielt in ihrer Weiterentwicklung. Im Zentrum steht dabei ein entwicklungsorientierter Ansatz: «Built to Grow» soll nicht nur Anforderungen überprüfen, sondern Fortschritt ermöglichen und Menschen, Strukturen und Ideen miteinander verbinden.

Schweizweit einheitliche Mindeststandards

Mit dem Nachwuchslabel «Built to grow» definiert der SFV erstmals schweizweit einheitliche Mindeststandards für die Nachwuchsförderung im leistungsorientierten Frauenfussball. In einer ersten Phase umfasst das Label verbindliche Anforderungen an die Nachwuchsstrukturen der AWSL-Klubs. Dazu gehören Teams in den Kategorien U14, U16 und U18 sowie – mit einer Übergangsfrist – auch ein U20-Team.

Ziel ist es, jungen Spielerinnen optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und den Übergang in den Spitzenfussball nachhaltig zu stärken. Konkret sollen junge Spielerinnen künftig unabhängig von ihrem Wohnort bessere Ausbildungsbedingungen, klarere Entwicklungswege und mehr Möglichkeiten erhalten, den Schritt vom Nachwuchs in den Spitzenfussball zu schaffen.

Die Einführung von «Built to Grow» ist der Startpunkt eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses. In einem Co-Creation-Ansatz entwickeln der SFV und die Klubs der AXA Women's Super League die weiteren Ausbaustufen des Labels gemeinsam weiter. Die Vereine sind während des gesamten Prozesses eingebunden und gestalten die Inhalte aktiv mit. So entsteht ein praxisnahes Nachwuchslabel, das von Beginn an breit abgestützt ist. Fachlich begleitet wird der Prozess von der Beratungsfirma International Football Concepts (IFC).

  • «Die nachhaltige Entwicklung des Frauenfussballs beginnt bei der Nachwuchsförderung. Mit ‹Built to Grow› schaffen wir erstmals schweizweit verbindliche Qualitätsstandards und stärken gemeinsam mit den Klubs die Ausbildungsarbeit. Unser Ziel ist es, noch mehr Mädchen den Weg in den leistungsorientierten Fussball zu ermöglichen und Talente optimal auf den nächsten Karriereschritt vorzubereiten.»
    Marion Daube Direktorin Frauenfussball SFV
  • «Die UEFA Women's EURO 2025 soll langfristig Wirkung entfalten. ‹Built to Grow› zeigt exemplarisch, wie aus der Legacy konkrete und nachhaltige Projekte entstehen. Indem wir die Nachwuchsstrukturen weiterentwickeln, schaffen wir bessere Perspektiven für kommende Generationen von Spielerinnen und stärken die Zukunft des Schweizer Frauenfussballs.»
    Alice Holzer Verantwortliche Projekt Legacy WEURO 2025

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